Ein Abend bei Gerda und Rolf

Neulich war ich zum Abendessen eingeladen, bei Gerda und Rolf. Nach köstlichem Fleisch und vorzüglichem Rotwein begaben wir Herren uns nicht in die Bibliothek, sondern an den PC. Einen schicken Mac hat Rolf da auf seinem Schreibtisch stehen, der mich schon etwas neidisch werden ließ. Noch beeindruckt vom riesigen Bildschirm fiel mein Blick auf ein kleines grünes Icon mit einem Elefantenkopf darauf. „Was ist das denn?“ fragte ich ihn, eher beiläufig. „Evernote! Das ist genial, da kann ich alle meine Zeitungsauschnitte, Aufsätze und Informationspapiere, die mir täglich in der Klinik in die Hände kommen, ablegen, ordnen und finde sie dann auch wieder“, entgegnete Rolf auf meine Frage und ich entdeckte ein leichtes funkeln in seinen Augen. Und sofort führte er mir vor, was er alles abgespeichert hat, welche Schlagworte er vegeben hat und wie schnell er zu bestimmten Themen seine Unterlagen findet.

Schon auf dem Heimweg konnte ich dieses stete Echo in meinem Ohr hören: „…Und finde sie dann auch wieder!“ Ja, genau mein Problem. Ich habe tausend Zettel, groß und klein, abgeheftet oder einfach in einem Hängeordner, wild durcheinander und oft doppelt, weil ich etwas erneut ausgedruckt habe, da ich den ersten Ausdruck nicht mehr finden konnte. Und wie groß ist erst der Stapel der Dinge, die ich noch nicht gelesen habe, die ich schon immer lesen wollte und von denen ich gar nicht weiß, dass ich sie habe.“… Und finde sie dann auch wieder!“ Ich muss mir dieses Evernote runterladen! Noch ein kleiner gelber Notizzettel an meinen PC-Bildschirm und dann gehe ich ins Bett.
Ein paar Tage später lade ich mir tatsächlich Evernote herunter. Die Installation ist ziemlich einfach und ich stelle sogar fest, dass ich einen Premium Account bekomme, weil ich für mein Smartphone einen Telekom-Vertrag habe. Nach dem ich den grünen Elefanten auf meinem Desktop zu erstenmal geklickt hatte, hat sich mein Leben plötzlich völlig verändert.

Was Evernote und die Beschäftigung mit diesem Programm bei mir gemacht hat, erzähle ich hier demnächst. Ich sage nur: Legen – warte es kommt gleich – där…

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